Wer einen Canon A1 Drucker kaufen möchte, findet den wirtschaftlichen Einstieg beim imagePROGRAF PRO-2600, dessen 24-Zoll-Klasse DIN A1 mit 594 mm Breite offiziell als randlose Druckbreite listet. Größere Systeme wie der PRO-4600 oder PRO-6600 drucken A1 ebenso, reichen aber bis A0 bzw. größer. Der kompakte PRO-1100 scheidet dagegen aus, seine Druckbreite endet bei 432 mm.
Die Suche nach einem Canon A1 Drucker vermischt sich in den gängigen Suchergebnissen schnell mit CAD-Plottern und technischen TM-Systemen für Baupläne oder Karten. Wer Fotos, Portfolios oder Poster in Ausstellungsqualität auf A1 bringen will, landet dagegen in Canons FineArt-Reihe. Dort entscheidet vor allem die Farbtiefe über Foto- oder Grafikqualität, weniger das Format allein.
Der PRO-2600 druckt A1 randlos ab 594 mm Breite und kostet aktuell 3.185 Euro im FineArt-Partner-Shop.
Der PRO-1100 deckt maximal 432 mm ab und fällt als A1-Option damit komplett weg.
Wer zusätzlich A0 oder wechselnde Formate plant, findet beim PRO-4600 mit 44" Breite mehr Reserve.
Ein komplettes Set der 12-Farben-Tinte LUCIA PRO II kostet aktuell ab 979 Euro.
Welches Canon-Modell druckt DIN A1 tatsächlich?
Der Canon imagePROGRAF PRO-2600 ist das kleinste Modell im aktuellen Portfolio, das DIN A1 offiziell abdeckt: Canon listet 594 mm, exakt die ISO-A1-Breite, als empfohlene randlose Druckbreite in der technischen Spezifikation des Geräts. DIN A1 misst 594 × 841 Millimeter, ist damit das halbe A0- und doppelte A2-Format und laut Adobes Übersicht zur ISO-216-Reihe das zweitgrößte Standardformat der A-Serie.
Randloser Druck beim PRO-2600: Canon nennt in der Spezifikation gezielt zwei Rollenbreiten für randlosen Druck, 515 mm nach JIS B2 und 594 mm nach ISO A1. Die Medienbreite selbst reicht beim PRO-2600 von 15,24 bis 61 Zentimetern für Rollenware und Bogenware, der maximale Rollendurchmesser liegt bei 170 mm.
Der Canon PRO-1100 schafft nur 432 mm Druckbreite und erreicht damit nur DIN A2 beziehungsweise A2+, wie der Test von DigitalPHOTO bestätigt. Eine Rolleneinheit gibt es für das Gerät gar nicht, A1-Rollendruck setzt aber genau das voraus. Wer speziell den Umstieg vom PRO-1100 auf ein A1-fähiges System plant, findet in unserem Beitrag zu Formaten und Kosten des PRO-2600 die Modelldetails im Vergleich.
PRO-2600, PRO-4600 oder PRO-6600: Welche Formatklasse passt zum Bedarf?
A1 drucken alle drei Modellklassen problemlos. Der Unterschied ist, wie viel Reserve nach oben und wie viel Platz im Raum das jeweilige Gerät braucht. Der PRO-4600 listet in seiner Spezifikation sowohl 594 mm (A1) als auch 841 mm (A0) als empfohlene randlose Breiten und deckt damit A1 wirtschaftlich mit ab, reicht aber deutlich darüber hinaus. Der PRO-6600 geht mit bis zu 152,4 cm Breite noch weiter und nimmt zusätzlich die japanischen Formate B1 (728 mm) und B0 (1.030 mm), laut Canon-Europe-Datenblatt für reine A1-Anforderungen in der Regel überdimensioniert.
Modell |
Deckt A1 ab |
Deckt A0 ab |
Stellbreite (mit Rollenhalter) |
Zweite Rolleneinheit |
|---|---|---|---|---|
PRO-2600 (24"/61 cm) |
Ja |
Nein |
ca. 1,11 m |
RU-23, optional |
PRO-4600 (44"/111,8 cm) |
Ja |
Ja |
ca. 1,59 m |
RU-43, optional |
PRO-6600 (60"/152,4 cm) |
Ja |
Ja |
na |
Multifunktions-Rolleneinheit, serienmäßig |
Gerade in einem kleinen Studio oder Showroom gibt am Ende oft der halbe Meter mehr den Ausschlag. Der PRO-2600 kommt auf rund 1,11 Meter Breite und 102 Kilogramm Gewicht, der PRO-4600 braucht mit etwa 1,59 Metern deutlich mehr Raum und wiegt 124 Kilogramm, jeweils ohne Tinte und Druckkopf. Wer bereits mit dem PRO-4600 plant, findet die Hintergründe zum Gerät in unserem Artikel Neu bei FineArt-Partner: CANON imagePROGRAF Pro-4600.
Foto- und FineArt-Qualität oder Grafik und Poster: 12 oder 7 Farben?
Innerhalb der 24-Zoll-Klasse trennt Canon die Modelle über die Farbausstattung, nicht über das Format. Der PRO-2600 druckt mit dem LUCIA PRO II Zwölf-Farben-Pigmentsystem inklusive Chroma Optimizer und zielt auf Foto- und FineArt-Reproduktionen mit hoher Farbtiefe. Der GP-2600S deckt dieselbe 24-Zoll-Formatklasse ab, arbeitet aber mit sieben Farben inklusive Orange und einer hohen Pantone-Abdeckung, was ihn für Grafik-, Marken- und Poster-Produktion attraktiver macht.
Geht es um FineArt-Editionen, Portfolios oder Ausstellungsdrucke, ist der PRO-2600 mit seiner Farbtiefe klar die richtige Wahl. Wer dagegen laufend Poster mit exakten Markenfarben und hohem Volumen produziert, ist mit dem GP-2600S besser bedient. FineArt-Partner liefert den PRO-2600 laut eigener Produktseite mit voller Startertinte aus. Insgesamt 1.960 Milliliter verteilen sich auf alle zwölf Farben, in Tanks zu 160 Millilitern, ohne reduzierten Setup-Füllstand.
Was kostet ein Canon A1-Drucker aktuell?
Der PRO-2600 kostet im FineArt-Partner-Shop aktuell 3.185,00 Euro zum Sonderpreis, der Normalpreis liegt bei 4.641,00 Euro. Der PRO-4600 mit zusätzlicher A0-Reserve kostet derzeit 6.475,00 Euro, regulär sind 8.925,00 Euro angesetzt. Beide Werte sind tagesaktuelle Snapshots aus dem Onlineshop und keine dauerhaften Angebote, die aktuellen Zahlen liefert immer die jeweilige Produktseite.
Modell |
Sonderpreis (tagesaktuell) |
Normalpreis |
|---|---|---|
PRO-2600 (24"/61 cm) |
3.185,00 € |
4.641,00 € |
PRO-4600 (44"/111,8 cm) |
6.475,00 € |
8.925,00 € |
Trade-In-Bonus: Beim Kauf des PRO-2600 zahlt Canon laut aktueller Aktionsseite von FineArt-Partner 600 Euro Bonus, bei Trade-In eines Fremdsystems erhöht sich der Betrag über einen 1,5-fachen Booster auf 900 Euro. Das Altgerät muss dafür nicht eingesendet werden, der Bonus wird als Cashback direkt von Canon ausgezahlt. Details zur Aktion und ihrer Laufzeit stehen im Beitrag Canon Trade-In 2026.
Canon imagePROGRAF PRO-Serie
Als Large Format Specialist für Canon LFP Systeme bekommst du bei uns die beste Beratung für Canon's imagePROgraf Serie!
Jetzt ansehen →
Laufende Kosten: Tinte, Wartung und Druckzeit bei A1
Die zwölf Farben LUCIA PRO II bilden den größten laufenden Kostenfaktor eines A1-fähigen Canon-Systems. Ein komplettes Tintenset für PRO-2600, PRO-4600 und PRO-6600 kostet im FineArt-Partner-Shop aktuell ab 979,00 Euro, der Normalpreis liegt bei 1.385,00 Euro, jeweils mit 160 Millilitern je Farbe. Wartungstanks kommen als weitere, aber deutlich kleinere Position hinzu.
Canon gibt für Drucke mit LUCIA PRO II auf Canon Photo Paper Pro Platinum eine prognostizierte Lichtbeständigkeit von bis zu 200 Jahren an, gemessen nach der Testmethode JEITA CP-3901B. Der Wert gilt ausdrücklich für dieses eine Medium und ist kein allgemeiner Garantiewert für jedes Papier im Sortiment.
Installation, Farbmanagement und Schulung: Was gehört zum Kauf dazu?
FineArt-Partner bietet als Canon Gold Partner auf Wunsch die professionelle Vor-Ort-Installation eines A1-fähigen Systems inklusive Einrichtung und Funktionsprüfung an, ergänzend zum reinen Versand des Geräts. Farbmanagement-Beratung und Schulung erweitern das Angebot nach individueller Absprache, denn ein zwölffarbiges FineArt-System braucht eine andere Einrichtung als ein einfacher Bürodrucker.
In der Praxis läuft die Entscheidung meist in drei Schritten ab, angefangen beim tatsächlichen Druckbedarf.
Bedarf klären: gelegentlicher A1-Print, laufende Produktion oder Wachstum Richtung A0.
Modell vergleichen, zum Beispiel im Überblick FineArt Drucker kaufen: Modelle, Formate & Preise 2026.
Persönliche Beratung anfragen, inklusive Installation, Farbmanagement und Schulungstermin nach Absprache.
Häufige Fragen zu Canon A1-Druckern
Kann ich mit dem Canon PRO-1100 DIN A1 drucken?
Nein, der PRO-1100 druckt maximal mit 432 mm Breite und erreicht damit nur DIN A2 beziehungsweise A2+, nicht DIN A1 mit seinen 594 mm. Das kompakte Desktop-Gerät hat außerdem keine Rolleneinheit, A1-Rollendruck setzt aber genau das voraus. Für A1 ist mindestens der PRO-2600 nötig.
Wie lange dauert der Druck eines A1-Posters auf dem Canon PRO-2600?
58 Sekunden im Fast-Modus auf Normalpapier, im Standardmodus sind es etwa 1:38 Minuten für eine komplette DIN-A1-Seite. Auf Fotoglanzpapier steigt die Zeit auf 3:11 bis 5:02 Minuten, je nach gewählter Qualitätsstufe. Bei gelegentlichen Prints spielt das kaum eine Rolle, bei laufender Serienproduktion zählt jede Minute in der Kalkulation.
Was kostet ein A1-fähiges Canon-System aktuell im Handel?
Der PRO-2600 liegt aktuell bei 3.185 Euro im Sonderpreis, regulär sind es 4.641 Euro. Der größere PRO-4600 mit zusätzlicher A0-Reserve kostet aktuell rund 6.475 Euro, der Normalpreis liegt bei 8.925 Euro. Beide Preise sind tagesaktuelle Snapshots, aktuelle Werte liefert die jeweilige Produktseite.
Lohnt sich der Canon Trade-In-Bonus beim Kauf eines A1-Druckers?
Ja, aktuell zahlt Canon laut der aktuellen Aktionsseite von FineArt-Partner 600 Euro Bonus beim Kauf des PRO-2600, bei Trade-In eines Fremdsystems wie eines Epson-Druckers erhöht sich der Betrag auf 900 Euro. Das alte Gerät muss dafür nicht eingesendet werden, der Bonus wird als Cashback direkt ausgezahlt. Die Aktion ist laut Live-Seite bis 30. September 2026 befristet.
Brauche ich für laufende A1-Produktion zwingend eine zweite Rolleneinheit?
Zwingend ist sie nicht. Beim PRO-2600 (RU-23) und beim PRO-4600 (RU-43) ist die zweite Rolleneinheit optionales Zubehör, nur beim PRO-6600 gehört sie serienmäßig dazu. Wechseln Sie oft zwischen Medien, ersparen Sie sich damit viel Nachladen von Hand.
