Wer ein Bild oder Poster in A2 plant, will die Zahl sofort und exakt. DIN A2 misst 420 × 594 Millimeter, also 42,0 × 59,4 Zentimeter beziehungsweise rund 16,54 × 23,39 Zoll. Die Druckfläche liegt bei etwa 0,25 Quadratmetern, groß genug, dass ein Poster im Raum ordentlich was hermacht.
Fürs Ergebnis zählt aber mehr als das reine Blattmaß. Deine Bilddatei muss auch genug Pixel mitbringen, sonst wirkt der Ausdruck aus der Nähe schnell verwaschen.
A2 entspricht 420 × 594 mm, damit exakt der vierfachen Fläche von A4 und der Hälfte von A1.
Bei 300 ppi braucht ein A2-Druck rund 4.960 × 7.016 Pixel, umgerechnet etwa 34,8 Megapixel.
Bei 150 ppi genügen etwa 2.480 × 3.508 Pixel, also rund 8,7 Megapixel für ein sauberes Ergebnis.
Poster mit üblichem Betrachtungsabstand kommen mit deutlich weniger Auflösung aus als Bilder zur Nahbetrachtung.
Wie groß ist DIN A2 in cm, mm und Zoll genau?
DIN A2 hat die Maße 420 × 594 Millimeter. Auf Zentimeter umgerechnet sind das 42,0 × 59,4 Zentimeter, in Zoll rund 16,54 × 23,39 Zoll, wie auch die A2-Formatseite von Rainbowprint auflistet.
Einheit |
Breite |
Höhe |
|---|---|---|
Millimeter |
420 mm |
594 mm |
Zentimeter |
42,0 cm |
59,4 cm |
Zoll (inch) |
16,54″ |
23,39″ |
Die Druckfläche liegt bei rund 0,25 Quadratmetern, exakt gerechnet sind es 0,2495. Der kleine Unterschied kommt aus der Rundung innerhalb der DIN-Reihe und spielt beim Zuschnitt keine Rolle.
Wie viele Pixel braucht ein A2-Druck bei 300 und 150 ppi?
Bei 300 ppi braucht ein A2-Druck ungefähr 4.960 bis 4.961 × 7.016 Pixel, das sind rund 34,8 Megapixel. Bei 150 ppi reichen etwa 2.480 × 3.508 Pixel, umgerechnet rund 8,7 Megapixel.
Auflösung |
Breite in Pixel |
Höhe in Pixel |
Megapixel |
|---|---|---|---|
300 ppi |
~4.960 px |
7.016 px |
~34,8 MP |
150 ppi |
2.480 px |
3.508 px |
~8,7 MP |
dpi oder ppi? dpi (dots per inch) beschreibt die Druckpunkte, die ein Drucker pro Zoll auf das Papier setzt. ppi (pixels per inch) beschreibt die Pixeldichte deiner Bilddatei selbst. Für die Bildauflösung ist ppi der fachlich richtige Begriff, auch wenn viele Angaben im Alltag von dpi sprechen, wenn eigentlich ppi gemeint ist.
Die offizielle Pixel-Tabelle für die DIN-A-Reihe weist genau diese Werte für alle Formate von A0 bis A10 aus. Leichte Rundungsunterschiede zwischen 4.960 und 4.961 Pixeln Breite bei 300 ppi sind reine Rundungsartefakte ohne praktische Bedeutung für deinen Druck.
Wie entsteht A2 aus der DIN-A-Reihe (Bezug zu A1, A3, A4)?
A2 entsteht, wenn du ein A1-Blatt (594 × 841 mm) an der langen Seite in der Mitte teilst. In der Gegenrichtung gerechnet stecken genau vier A4-Blätter (210 × 297 mm) in einem A2-Bogen.
Format |
Maße in mm |
|---|---|
A0 |
841 × 1189 mm |
A1 |
594 × 841 mm |
A2 |
420 × 594 mm |
A3 |
297 × 420 mm |
A4 |
210 × 297 mm |
Die gesamte Reihe folgt dem Seitenverhältnis 1:√2, sodass jedes Format beim Halbieren wieder dieselben Proportionen ergibt. Entwickelt hat dieses System 1922 Walter Porstmann für den Normenausschuss der deutschen Industrie, heute gilt die Regelung international als DIN EN ISO 216.
Reicht die Auflösung meines Fotos für einen scharfen A2-Druck?
Ob dein Foto für A2 reicht, hängt vom geplanten Betrachtungsabstand ab. Für Nahbetrachtung brauchst du nahezu die vollen 34,8 Megapixel bei 300 ppi, für ein Wandposter genügt oft deutlich weniger.
Pixelmaße prüfen: Öffne die Bilddatei und schau in den Metadaten oder Bildeigenschaften nach, wie viele Pixel Breite und Höhe sie tatsächlich hat.
Druckbreite berechnen: Teile die Pixelbreite durch die gewünschte ppi-Zahl und multipliziere das Ergebnis mit 2,54, um die maximale Breite in Zentimetern zu ermitteln.
Mit A2 abgleichen: Vergleiche das Ergebnis mit den 42 Zentimetern Breite, die A2 verlangt.
Bei Bedarf anpassen: Liegt deine Datei darunter, wähle ein kleineres Format oder ein niedrigeres ppi-Ziel für den Ausdruck.
Faustregel Betrachtungsabstand: Bei rund einem Meter Abstand, wie er für A2-Poster üblich ist, reichen laut Fachartikeln zu Auflösung und Druckformat schon rund 90 ppi für ein scharf wirkendes Ergebnis. Für Bilder, die du aus der Nähe betrachtest, bleiben 300 ppi die sichere Wahl.
Welches Papierformat am Ende zu deinem Bildausschnitt passt, klärt unser Beitrag zu Fotopapieren im DIN-Format, falls dein Motiv nicht exakt im A2-Seitenverhältnis liegt.
Welche Drucker und Papiere geben A2-Formate am besten aus?
Für A2 als Druckergebnis hat sich bei Foto- und FineArt-Anwendern der Canon imagePROGRAF PRO-1100 als aktueller Standard etabliert. Mit 43,2 cm Druckbreite bedruckt er A2 randlos und schafft mit dem erweiterten A2+-Format (432 × 648 mm) sogar noch etwas mehr Fläche.
Der PRO-1100 arbeitet mit einem 12-Farben-LUCIA-PRO-II-Pigmenttintensystem und wurde 2024 als Nachfolger des PRO-1000 eingeführt. Im 17-Zoll-Segment bieten auch Epson-Systeme wie der SC-P900, SC-P800 oder SC-P5300 A2-fähigen FineArt-Druck, da lohnt sich vor dem Kauf ein genauer Blick auf die einzelnen Modelle. Einen Überblick über passende Systeme findest du in unserer Übersicht zu FineArt-Druckern für unterschiedliche Formate und Budgets.
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Beim Papier führen Canson Infinity und ILFORD GALERIE Fine Art das Format A2 offiziell als Standardgröße in ihrem Sortiment. Für den eigenen FineArt-Printservice setzen wir bei Aufträgen bis A2 in der Regel auf einen Canon imagePrograf PRO-1100 mit Papieren wie Hahnemühle FineArt Baryta 325 oder Photo Rag 308 in Archivqualität, größere Formate und Canvas laufen über den PRO-4600. Eine Einordnung, welches Papier zu welchem Motiv passt, findest du in unserer Übersicht Fine-Art Papier kaufen: Sorten, Marken & Empfehlung.
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Vom Maß zum fertigen A2-Print
Die exakten 420 × 594 Millimeter sind nur die halbe Rechnung. Ein wirklich gutes A2-Poster oder einen FineArt-Druck bekommst du erst, wenn Pixelzahl, Drucker und Papier auch zusammenpassen.
Prüfe deine Datei deshalb zuerst gegen die Pixel-Tabelle für 300 oder 150 ppi, bevor du dich für Drucksystem und Papier entscheidest. Wenn du unsicher bist, spar dir die Testdruck-Runden und frag lieber kurz nach, das geht meist schneller.
Häufige Fragen zu DIN-A2-Maßen und -Druck
Ist A2 größer als A3?
Ja, A2 ist doppelt so groß wie A3. A3 misst 297 × 420 mm, A2 kommt auf 420 × 594 mm, also genau die doppelte Fläche bei gleichem Seitenverhältnis.
Was ist der Unterschied zwischen A2 und A2+?
A2+ ist ein erweitertes Format mit 432 × 648 mm, das über die reguläre A2-Norm von 420 × 594 mm hinausgeht. Manche A2-Desktopdrucker wie der Canon imagePROGRAF PRO-1100 nutzen die zusätzliche Fläche für randlosen Druck ohne Beschnitt.
Reicht ein Smartphone-Foto für einen A2-Druck?
Oft ja, bei ausreichender Megapixelzahl und etwas Abstand zum Poster. Für ein Wandposter mit rund einem Meter Abstand genügen häufig schon die für 150 ppi nötigen 8,7 Megapixel, für Nahbetrachtung solltest du eher Richtung 300 ppi und 34,8 Megapixel planen.
Wie viele A4-Blätter ergeben rechnerisch eine A2-Fläche?
Vier A4-Blätter ergeben zusammen die Fläche eines A2-Bogens. Grund dafür ist die Halbierungslogik der DIN-A-Reihe, bei der jedes Format genau die doppelte Fläche des nächstkleineren hat.
Wie viel ppi reichen für ein A2-Poster an der Wand?
Rund 90 ppi genügen bei etwa einem Meter Abstand für einen scharf wirkenden Eindruck. Wenn du das Bild aus deutlich geringerer Distanz betrachtest, planst du eher höhere Werte bis 300 ppi ein.
