DIN A3 Maße: Größe in cm, mm und Pixel für den Fotodruck

DIN A3 misst exakt 297 × 420 Millimeter, also 29,7 × 42,0 Zentimeter, und gehört zur internationalen Formatreihe ISO 216. Damit ist A3 exakt halb so groß wie A2 und doppelt so groß wie A4. Für den Druck braucht eine Bilddatei je nach gewünschter Schärfe mind. zwischen rund 1.750 und über 3.500 Pixel Kantenlänge.

Ob deine Bilddatei für DIN A3 reicht, hängt am Ende an drei Zahlen:

  • DIN A3 misst 29,7 × 42,0 Zentimeter und liegt als eigenständiges Format zwischen A2 und A4.

  • Bei normalem Betrachtungsabstand reichen oft schon 150 bis 200 dpi.

  • A3+ misst 329 × 483 Millimeter und ist größer als A3, aber kein offizielles ISO-Format.

Welche Maße hat DIN A3 in Zentimetern und Millimetern?

Exakt 297 × 420 Millimeter, also 29,7 × 42,0 Zentimeter oder rund 11,7 × 16,5 Zoll, das sind die Maße von DIN A3. Diese Zahlen führt die Formatübersicht der DIN-A-Reihe für alle Formate von A0 bis A10 exakt gleich auf, seit die internationale Norm ISO 216 sie 1975 aus der deutschen DIN 476 übernahm.

Innerhalb der DIN-A-Reihe liegt A3 genau in der Mitte zwischen den Nachbarformaten. A3 ist halb so groß wie A2 (420 × 594 mm) und doppelt so groß wie A4 (210 × 297 mm), jeweils bezogen auf die Fläche: A2 kommt auf 0,25 Quadratmeter, A3 auf 0,125 Quadratmeter und A4 auf 0,0625 Quadratmeter Papierfläche.

DIN A3 und das Seitenverhältnis 1:√2: die Herleitung in Kürze

Das Seitenverhältnis von A3 beträgt 1:√2, also ungefähr 1:1,414, und ist bei jedem Format der A-Reihe exakt gleich. Wird die lange Seite eines Blattes mittig halbiert, entsteht wieder ein Rechteck mit demselben Seitenverhältnis, nur eine Formatstufe kleiner.

Die Rechnung dahinter: Bei einem Rechteck mit dem Verhältnis 1:√2 ist die lange Seite immer das √2-Fache der kurzen Seite. Halbiert man die lange Seite, entsteht ein neues Rechteck, dessen Seiten wieder im Verhältnis 1:√2 zueinanderstehen, nur um den Faktor √2 kleiner. Genau deshalb passen zwei A4-Blätter flächengleich auf ein A3-Blatt, ohne dass sich die Proportionen verschieben.

Entwickelt hat dieses Prinzip der Ingenieur Walter Porstmann, dessen Vorschlag 1922 als DIN 476 veröffentlicht wurde. 1975 übernahm die internationale Normungsorganisation das System nahezu unverändert als ISO 216, weshalb A3 heute unabhängig vom Bestellland dieselben Maße hat.

Wie viele Pixel braucht DIN A3 bei 150, 300 und 600 ppi?

Bei 150 ppi braucht eine Bilddatei für DIN A3 genau 1.754 × 2.480 Pixel, bei 300 ppi sind es 3.508 × 4.961 Pixel und bei 600 ppi rechnerisch 7.016 × 9.921 Pixel. Die Rechnung dahinter bleibt immer dieselbe: Seitenlänge in Zentimeter geteilt durch 2,54 mal die gewünschte Pixeldichte pro Zoll.

Für die 29,7 Zentimeter breite Seite bei 300 ppi ergibt das zum Beispiel 29,7 ÷ 2,54 × 300 = 3.508 Pixel, für die 42 Zentimeter lange Seite entsprechend 42 ÷ 2,54 × 300 = 4.961 Pixel.

Auflösung

Breite (px)

Höhe (px)

Megapixel (gerundet)

150 ppi

1.754

2.480

~4,3 MP

300 ppi

3.508

4.961

~17,4 MP

600 ppi

7.016

9.921

~69,6 MP

Welche Bildauflösung braucht ein scharfer A3-Druck in der Praxis?

Für einen A3-Druck mit vollen 300 ppi braucht die Datei etwa 17 bis 18 Megapixel, das schaffen moderne Kameras und viele Smartphones ohnehin. Bei normalem Betrachtungsabstand von einem bis zwei Metern, etwa bei einem Wandbild oder Poster, genügen oft schon 150 bis 200 ppi.

Wie viel dpi wirklich nötig sind, hängt stark vom Betrachtungsabstand ab, wie der DPI-Rechner von Rechenfix zeigt. Bei einer Broschüre oder einem Katalog aus rund 30 Zentimeter Entfernung zahlen sich 300 ppi aus, ein Wandmotiv aus größerer Distanz kommt mit deutlich weniger Pixeldichte aus.

Gut zu wissen: Der Grundsatz von 300 ppi für jeden Druck gilt nur bedingt. Je größer der Betrachtungsabstand, desto weniger fallen einzelne Pixel dem Auge auf, weshalb Wandbilder und Poster mit geringerer Pixeldichte oft trotzdem scharf wirken. Wer ein Motiv aus der Hand betrachtet oder Details vergrößert, sollte weiterhin auf 300 ppi setzen.

Woran merkt man vorher, dass eine Datei zu klein ist? Typisch sind sichtbare Pixel und verwaschene Kanten, das Ergebnis wirkt insgesamt unscharf.

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Was unterscheidet A3+ von DIN A3?

A3+ ist kein offizielles ISO-Format, sondern ein in der Fotodruck-Branche etabliertes Überformat mit den Maßen 329 × 483 Millimeter, also 13 × 19 Zoll. Das Seitenverhältnis liegt bei 1:1,468, während die DIN-A-Reihe bei 1:1,414 liegt, wodurch A3+ (auch Super A3 oder Super B genannt) spürbar mehr Rand für randlosen Druck bietet als reines A3.

Für die Papierwahl zählt neben dem Format vor allem das Seitenverhältnis des eigenen Motivs. Klassische Fotoformate wie 10 × 15 Zentimeter (Seitenverhältnis 2:3) oder 13 × 18 Zentimeter (3:4) weichen vom DIN-Verhältnis 1:1,414 ab. Ein Bild wird beim Druck auf DIN-Fotopapier deshalb je nach Motiv beschnitten oder bekommt weiße Ränder, die Fotopapier-Größe sollte also möglichst genau zum Bildausschnitt passen.

Wer unsicher ist, welches Format zum eigenen Bild passt, findet in unserem Ratgeber zur Papierauswahl im DIN-Format eine Übersicht, welche Papiergröße zu welchem Bildausschnitt passt. Für alles, was größer als A3+ werden soll, braucht es ohnehin ein Drucksystem der nächsten Formatklasse, etwa den Canon imagePROGRAF PRO-1100 im A2-Format.

Was die A3-Maße für die eigene Datei- und Papierwahl bedeuten

Bei 297 × 420 Millimetern und 300 dpi kommst du fast automatisch auf rund 17 Megapixel. Für Wandbilder, die aus ein paar Metern Entfernung betrachtet werden, reicht dagegen spürbar weniger, ohne dass man es dem fertigen Druck ansieht.

In der Praxis gehst du am besten Schritt für Schritt vor. Erst gleichst du die Pixelmaße deiner Datei mit der Tabelle oben ab, danach wählst du das passende Papier: klassisches A3 deckt den Standardfall zuverlässig ab, für randlosen Druck mit etwas Reserve nimmst du A3+, das hat einfach mehr Fläche.

Wer die eigene Datei lieber fachkundig prüfen lässt, findet im FineArt-Printservice von FineArt-Partner in Oberursel persönliche Beratung, bevor der erste Bogen bedruckt wird.

Häufige Fragen zu den A3-Maßen

Wie groß ist DIN A3 in Zoll?

Rund 11,7 × 16,5 Zoll. Diese Zahl bekommst du, wenn du die 297 × 420 Millimeter durch 25,4 teilst; gebraucht wird sie vor allem bei Software oder Geräten mit Zoll-Einstellung.

Reicht ein Foto mit 12 Megapixel für einen scharfen A3-Druck?

Für die meisten Anwendungsfälle reicht das, nur die vollen 300ppi erreicht die Datei damit nicht ganz. 12 Megapixel entsprechen bei einem Seitenverhältnis von 3:2 etwa 4.000 × 3.000 Pixel, das liegt zwischen den Werten für 150 und 300 ppi. Für ein Wandbild mit normalem Betrachtungsabstand ist das ausreichend, für eine Nahbetrachtung mit feinen Details wird es an der 300-ppi-Grenze knapp.

Kann ich eine A4-Bilddatei einfach für A3 hochskalieren lassen?

Hochskalieren geht technisch, kostet aber Schärfe, weil dabei keine echten neuen Bildinformationen entstehen, nur interpolierte Pixel. Eine A4-Datei mit 300 dpi hat rund 2.480 × 3.508 Pixel und müsste für A3 in derselben Auflösung auf 3.508 × 4.961 Pixel wachsen, also etwa doppelt so viele Pixel abdecken. Je größer dieser Sprung, desto eher zeigen sich weiche Kanten oder Unschärfe im fertigen Druck.

Muss ich für einen randlosen Druck auf A3+ die Datei anders anlegen?

Ja, für randlosen Druck auf A3+ sollte die Datei direkt im A3+-Maß von 329 × 483 Millimetern angelegt werden, damit am Rand kein wichtiger Bildinhalt fehlt. Wer eine reine A3-Datei ohne Anpassung auf A3+-Papier randlos drucken lässt, riskiert ungewollten weißen Rand oder ein verschobenes Motiv. Am einfachsten ist es, das Bild von Anfang an im Seitenverhältnis 1:1,468 aufzubauen.