Fotopapier in A3 (297 x 420 mm) und A3+ (329 x 483 mm) bekommst du bei FineArt-Partner in glänzender, seidenmatter und matter Ausführung. Die drei Kernmarken dahinter sind Hahnemühle, Canson Infinity und ILFORD, jede mit eigenen Stärken je nach Motiv.
Druckst du mit einem Canon PRO-1100 oder einem Epson SC-P700, ist die Wahl meist einfacher, als die riesige Auswahl vermuten lässt. Ob dein Print am Ende eher wie ein Foto oder wie ein Kunstdruck wirkt, hängt vor allem am Glanzgrad und am Papiergewicht, und daran, wie lange das Papier durchhält.
Baryt: Papiere wie die Hahnemühle FineArt Baryta 325 liefern den tiefsten Schwarzpunkt für kräftige Farbfotos und Ausstellungsdrucke.
Luster: Seidenmattes Papier wie der ILFORD Smooth Pearl 310 dämpft Reflexionen im Alltagslicht und bleibt trotzdem kontrastreich.
FineArt matt: Papier auf Baumwollbasis wie Hahnemühle Photo Rag 308 passt zu Schwarz-Weiß und Kunstreproduktion.
Musterpaket: Ein Set in A3+ zeigt dir vor dem Kauf, welche Oberfläche zu deinem Bild und deinem Drucker passt.
Welche Fotopapiere gibt es überhaupt in A3 und A3+?
A3 misst 297 x 420 mm, A3+ ist mit 329 x 483 mm deutlich größer und bietet vor allem beim randlosen Druck oder für eine Signatur mehr Spielraum. Wie sich beide Formate zu anderen DIN-Größen und Seitenverhältnissen verhalten, erklärt unser Ratgeber zu Fotopapier-Formaten im Detail.
Bei FineArt-Partner findest du A3- und A3+-Bogenware in vier Kernoberflächen. Dazu zählen glänzendes und seidenmattes Papier im Baryt-Look (einer Bariumsulfat-Beschichtung für extreme Schärfe und tiefes Schwarz), seidenmattes Luster-Papier und mattes FineArt-Papier auf Baumwoll- oder Zellulosebasis. Die Grundlagen zur Oberflächenwahl fasst unser Beitrag Die richtige Papieroberfläche für deine Fotos finden zusammen, hier geht es direkt um die konkreten A3-Sorten.
Gedruckt wird das meist auf einem Canon imagePROGRAF PRO-1100, einem A2-Desktopdrucker mit zwölf LUCIA-PRO-II-Pigmenttinten und 1.200 dpi Auflösung, der A3 und A3+ einfach als Teilformat mitnimmt. Suchst du einen reinen A3+-Drucker, ist der Epson SureColor SC-P700 eine naheliegende Wahl. Für exakte Farben empfehlen Hahnemühle, Canson Infinity und ILFORD passende ICC-Profile, die für das jeweilige Papier auf der Herstellerseite bereitstehen.
Glänzendes Baryt-Fotopapier in A3: Hahnemühle, Canson & ILFORD im Vergleich
Für kräftige Farbfotos mit maximalem Kontrast ist glänzendes bis seidenmattes Baryt-Papier die erste Wahl. Im A3/A3+-Sortiment von FineArt-Partner deckt vor allem Hahnemühle dieses Feld am dichtesten ab, ergänzt um zwei starke Alternativen von Canson Infinity.
Papier |
Oberfläche |
Grammatur |
Preis A3 |
Preis A3+ |
|---|---|---|---|---|
Hahnemühle FineArt Baryta 325 |
glänzend |
325 g/m² |
134,48 € |
170,80 € |
Hahnemühle Baryta FB 350 |
glänzend, traditionell |
350 g/m² |
76,30 € |
97,30 € |
Hahnemühle Hemp Gloss Baryta 305 |
hochglänzend |
305 g/m² |
141,52 € |
179,01 € |
Canson Infinity Baryta Photographique II 310 |
satiniert |
310 g/m² |
103,79 € |
127,20 € |
Canson Infinity Platine Fibre Rag 310 |
Baryt-Look, Baumwolle |
310 g/m² |
110,55 € |
134,74 € |
Preis-Snapshot: Die genannten Preise sind eine Momentaufnahme aus dem FineArt-Partner-Shop und teils aktuelle Sonderpreise. Sie gelten nicht dauerhaft, prüfe die tagesaktuellen Preise direkt im Shop.
Neu im Sortiment ist die Hahnemühle Hemp Gloss Baryta 305: 60 % Hanf- und 40 % Baumwollfasern, eine hochglänzende Bariumsulfat-Beschichtung und Museumsqualität nach ISO 9706 in einem nachhaltigeren Papier. Die Canson Infinity Platine Fibre Rag 310 verbindet die gleiche Baryt-Ästhetik mit einer 100 % Baumwollbasis, ist OBA-frei und kommt auf einen CIE-Weißgrad von 89,12.
Bei ILFORD läuft die Baryt-Linie unter dem Namen Gold Fibre. Der Gold Fibre Rag 270 ist seidenmatt, wiegt 270 g/m², bringt 370 µ Stärke und 98 % Opazität mit und steht als A3-Bogen mit 25 Blatt im Shop. Sein Gegenstück, der Gold Fibre Pearl 290, lässt sich dagegen nur noch eingeschränkt bestellen.
Auslaufartikel-Hinweis: Der ILFORD Gold Fibre Pearl 290 ist herstellerseitig ein Auslaufartikel, FineArt-Partner führt aktuell nur noch Restbestände in Blattware. Als Alternative empfiehlt der Shop den seidenmatten Gold Fibre Rag 270.
HAHNEMÜHLE FineArt-Papiere
Hahnemühle bietet mit der Digital FineArt Collection und der Hahnemühle Photo Linie ein hochwertiges und breit aufgestelltes Produktsortiment.
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Seidenmattes Luster-Fotopapier in A3: die vielseitige Alltagsoption
Für Alltags-Fotos, Poster und Fotobücher, die nicht unter Ausstellungslicht hängen, ist seidenmattes Luster-Papier oft die bessere Wahl als glänzendes Baryt. Es hält Fingerabdrücke und Streiflicht besser aus, ohne dass die Farben flau wirken.
Hahnemühle Photo Luster 260: PE-beschichtetes Fotopapier mit klassischem Luster-Finish, gedacht für Fotos, Poster und Fotobücher im täglichen Einsatz, ab 42,80 € in A3 und 54,80 € in A3+.
ILFORD GALERIE Smooth Pearl 310: neueste HDR-Beschichtung, laut Hersteller sofort trocken und kratz- sowie fingerabdruckresistent, als Referenzmedium für professionelle Anwender positioniert, ab 51,70 € in A3 und 66,40 € in A3+.
ILFORD STUDIO Satin 250 und Pearl 250: die preisgünstigere Zweitlinie von ILFORD, ebenfalls in A3/A3+ als 50-Blatt-Packung erhältlich, allerdings ohne herstellerseitige Druckerprofile.
Dass Luster-Papier günstiger ist als Baryt, hat einen simplen Grund: PE-beschichtetes Papier lässt sich leichter herstellen als eine echte Baryt-Schicht. Für größere Auflagen sind Luster- und Pearl-Papiere deshalb die günstigere Wahl.
ILFORD Galerie Fotopapiere
Von sanften, texturierten Oberflächen bis hin zu glatten, matten Finishes bieten ILFORD Papiere eine Vielzahl von Oberflächen, für kreative Fotografie.
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Mattes FineArt-Papier in A3 für Kunstreproduktion und Schwarz-Weiß
Mattes FineArt-Papier auf Baumwoll- oder Zellulosebasis unterdrückt Reflexionen fast vollständig und zeigt Grauverläufe neutral, deshalb greifen Fotografen und Künstler bei Kunstreproduktionen und Schwarz-Weiß-Arbeiten meist dazu. Der Klassiker dafür ist die Hahnemühle Photo Rag 308.
Hahnemühle Photo Rag 308: 100 % Baumwolle, säure- und ligninfrei nach ISO 9706, in A3+ zusätzlich mit handgerissenem Büttenrand, ab 118,13 € (A3) bzw. 150,43 € (A3+).
Canson Infinity Rag Photographique II 310: ebenfalls 100 % Baumwolle in Museumsqualität nach ISO 9706, ab 93,62 € (A3) bzw. 118,48 € (A3+).
Canson Infinity ARCHES Aquarelle Rag 310 und Edition Etching Rag II 310: texturierte 100 %-Baumwollpapiere mit ausgeprägter Aquarell- beziehungsweise Radierpapier-Struktur, gedacht für Gemälde-Reproduktionen mit sichtbarer Bildtiefe.
ILFORD GALERIE FineArt Smooth 200: glatte, OBA-freie Zellulose-Alternative mit 200 g/m², laut Produktbeschreibung besonders für Schwarz-Weiß-Reproduktionen geeignet, ab 58,90 € (A3) bzw. 75,40 € (A3+).
Cansons FineArt-Reihe reicht von Büttenpapier bis Baryt. Einen Überblick über die einzelnen Serien und Auswahlkriterien findest du im Beitrag „Canson Infinity Papiere: Serien, Qualität & Auswahl" in unserem Blog.
CANSON Inifinity FineArt-Papiere
Canson Infinity vereint jahrhundertealte Papiertradition mit modernster Beschichtungstechnologie.
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Welches A3-Fotopapier passt zu deinem Motiv?
Dein Motiv bestimmt die Papierwahl oft mehr als der Preis. Die folgende Zuordnung gibt dir einen ersten Anhaltspunkt für die vier häufigsten Anwendungen.
Kräftige Farbfotos: Hahnemühle FineArt Baryta 325 oder Hemp Gloss Baryta 305, für viel Kontrast und einen tiefen Schwarzpunkt.
Schwarz-Weiß-Arbeiten: ILFORD Gold Fibre Rag 270 oder FineArt Smooth 200, weil beide neutrale Grauabstufungen ohne Farbstich zeigen.
Kunstreproduktion: Hahnemühle Photo Rag 308 oder Canson Rag Photographique II 310 für glatte Flächen, ARCHES Aquarelle Rag 310 für Werke mit sichtbarer Struktur.
Portfolio-Präsentation: Baryta FB 350 oder Photo Rag 308 mit Büttenrand in A3+, weil das höhere Gewicht den Bogen beim Anfassen und Präsentieren plan hält.
Worauf du beim Kauf von A3-Fotopapier achten solltest
Bei A3-Bögen wiegen Grammatur, Weißton und Archivfestigkeit schwerer als bei kleineren Formaten, weil ein zu leichtes Blatt in diesem Format schneller wellt oder sich im Drucker verzieht.
Grammatur und Steifigkeit: Ab etwa 300 g/m² liegt ein A3-Bogen deutlich stabiler im Einzug als leichtere 200- bis 260-g/m²-Papiere.
Weißton: OBA-freie Papiere wie Canson Platine Fibre Rag 310 oder ILFORD FineArt Smooth 200 halten ihren Weißgrad über die Zeit stabiler als optisch aufgehellte Papiere.
Oberfläche: Glänzend bringt den größten Farbraum, matt reduziert Reflexionen unter wechselndem Ausstellungslicht.
Archivfestigkeit: Papiere nach ISO 9706 wie Photo Rag 308, Rag Photographique II 310 oder Hemp Gloss Baryta 305 gelten als Museumsqualität.
Druckerkompatibilität: Achte auf ein passendes ICC-Profil für dein Drucksystem, bevor du eine größere Packung bestellst.
Gut zu wissen: Hahnemühle-, Canson- und ILFORD-Papiere sind laut Herstellerangaben mit den meisten professionellen Pigment- und Dye-Tintenstrahldruckern von Epson, Canon und HP kompatibel. Eine Ausnahme bildet die günstigere ILFORD STUDIO-Linie: Für sie stellt der Hersteller keine eigenen ICC-Profile bereit.
Lohnt sich ein Musterpaket vor dem A3-Kauf?
Ein Blatt in der Hand sagt mehr über Glanzgrad und Haptik als jedes Produktfoto. Ein Musterpaket lohnt sich also besonders, wenn du zwischen mehreren Oberflächen schwankst. Hahnemühle bietet dafür eigene Sample Packs mit je zwei Blatt pro Oberfläche an, unter anderem als Glossy-FineArt-, Matt-FineArt- und Natural-Line-Set.
Format-Nuance: Hahnemühle ist aktuell die einzige der drei Kernmarken, deren Muster-Sets es sowohl in DIN A4 als auch in DIN A3+ gibt. Die ILFORD Studio Musterpackung und Cansons Musterfächer liegen nur in A4- bzw. Swatch-Größe vor, was für einen ersten Oberflächen-Vergleich aber meist ausreicht.
Wer sich nach dem Muster nicht entscheiden kann oder eine Empfehlung für ein konkretes Projekt braucht, bekommt bei FineArt-Partner persönliche Papierberatung, die dein Motiv, deinen Drucker und die spätere Präsentation zusammen anschaut.
Die richtige A3-Wahl für dein nächstes Projekt
Eine Sache wird beim Preisvergleich leicht übersehen: Das schwerste Baryt-Papier im Sortiment, die Hahnemühle Baryta FB 350, ist zugleich das günstigste der glänzenden Gruppe. Gewicht und Preis hängen bei Baryt-Papier viel stärker von Beschichtung und Herstellungsverfahren ab als vom bloßen Grammaturwert.
Am Ende zählt weniger die Oberfläche oder das Gewicht allein. Wichtiger ist, was du hinterher mit dem Print vorhast, denn ein Ausstellungsdruck verlangt nach einem anderen Bogen als ein Fotobuch, das die meiste Zeit in der Schublade liegt.
Mein Tipp: Bestell dir erst ein A3+-Musterpaket. Halt die Bögen neben dein Motiv am Bildschirm, dann siehst du schnell, was passt.
Häufige Fragen zu Fotopapier in A3
Ist A3+ dasselbe Format wie A3?
Nein, A3+ ist deutlich größer als A3. A3 misst 297 x 420 mm, A3+ kommt auf 329 x 483 mm und bietet dadurch mehr Rand für randlosen Druck oder eine Signatur unter dem Bild.
Welches A3-Papier eignet sich am besten für Schwarz-Weiß-Drucke?
Zwei Papiere fallen hier besonders auf: der seidenmatte ILFORD Gold Fibre Rag 270 und das matte ILFORD FineArt Smooth 200. Beide zeigen neutrale Grauabstufungen ganz ohne Farbstich.
Kann ich A3-Fotopapier auch mit einem A2-Drucker wie dem Canon PRO-1100 bedrucken?
Ja, der Canon PRO-1100 druckt A3 und A3+ problemlos als Teilformat, weil sein maximales Blattformat bei DIN A2 liegt. Ein A3-Bogen findet darin locker Platz und läuft technisch wie jedes andere Format durch den Drucker.
Warum ist der ILFORD Gold Fibre Pearl 290 nicht mehr regulär in A3 erhältlich?
Der Gold Fibre Pearl 290 ist herstellerseitig ein Auslaufartikel, ILFORD hat die Produktion eingestellt. FineArt-Partner führt davon nur noch Restbestände in Blattware und empfiehlt als Nachfolger das seidenmatte Gold Fibre Rag 270.
Brauche ich für jedes A3-Fotopapier ein eigenes ICC-Profil?
Für exakte Farben brauchst du bei den meisten Hahnemühle-, Canson- und ILFORD-Papieren tatsächlich ein passendes ICC-Profil. Die günstigere ILFORD STUDIO-Linie ist die Ausnahme, dafür gibt es hier keine eigenen Profile vom Hersteller.
