Mirage Druckersoftware: Funktionen, Preise, Kompatibilität 2026

Mirage ist eine Druck-Software von DINAX für Canon- und Epson-Großformatdrucker, die Softproof, Farbmanagement, Layout und Job-Archivierung in einer Oberfläche bündelt.

Im FineArt-Partner Shop kosten die Editionen zwischen 141,61 und 665,21 Euro, haben alle denselben Funktionsumfang und unterscheiden sich nur darin, welche Drucker sie ansteuern können. So kauft man weder zu klein noch unnötig teuer ein.

Für professionelle Fotografen, Galerien und Druckdienstleister ist genau diese Unterscheidung der Knackpunkt vor dem Kauf: Wer weiß, in welche Druckerklasse das eigene Gerät fällt, findet die passende Edition ohne Umwege. Wir von FineArt-Partner helfen dir hier gerne weiter, denn welche Edition passt, hängt schlicht davon ab, welcher Drucker bei dir im Studio steht.

Vor dem Kauf hängen Preis und Kompatibilität an drei Dingen:

  • Deine Editionswahl hängt vom Drucker ab, denn Softproof und Job-Archiv gehören zu jeder Mirage-Version dazu.
  • Im FineArt-Partner Shop starten die Preise bei 141,61 Euro für Einsteigerdrucker bis A3+ und reichen bis 665,21 Euro für die Master Edition.
  • Lab-, Production- und Ultimate-Edition führen wir ohne festen Online-Preis, den nennen wir dir gerne auf Anfrage.
  • Mirage lässt sich 14 Tage lang mit vollem Funktionsumfang kostenlos testen, bevor eine Kaufentscheidung nötig wird.

Was ist Mirage Druckersoftware von DINAX genau?

Mirage ist ein Druck-Plug-in für Adobe-Anwendungen und gleichzeitig eine eigenständige Stand-Alone-Anwendung, die Canon- und Epson-Drucker direkt ansteuert, ohne dass ein Host-Programm laufen muss. In der Praxis ist Mirage eine Komfortschicht über dem Druckertreiber mit klassischen RIP-Funktionen wie Softproof, Kontrolle über Rendering Intents und farbigen Rändern für Keilrahmen, so beschreibt es auch ein älterer, aber weiterhin oft zitierter Testbericht von Macwelt aus dem Jahr 2013.

Als Stand-Alone-Version verarbeitet Mirage PDF-, JPEG- und TIFF-Dateien per Drag & Drop. Als Plug-in in Adobe-Programmen kannst du zusätzlich PSD sowie native InDesign- und Illustrator-Dateien direkt drucken, ohne vorher zu exportieren. Mehr Details zur Funktionsweise findest du auf der Mirage-Produktseite von FineArt-Partner.

Kurz erklärt: Ein RIP (Raster Image Processor) übersetzt Bilddaten in druckerlesbare Punktmuster und steuert dabei Farbmanagement, Auflösung und Papiervorschub. Mirage übernimmt viele dieser Aufgaben.

Welche Mirage-Editionen gibt es für Canon und Epson Drucker?

DINAX teilt Mirage in sieben Editionen mit identischem Funktionsumfang auf. Der Unterschied liegt nur darin, welche Drucker eine Edition ansteuern kann, das bestätigt auch die offizielle Edition-Übersicht von DINAX.

Die Small-Studio-Edition deckt Einsteiger- und Fotodrucker bis A3+ ab und richtet sich an Fotografen mit kleinerem Studio-Setup; bei uns im Shop gibt es sie für Canon und für Epson. Die 17"-Edition erweitert das auf A2-Drucker, darunter auch der Canon imagePROGRAF PRO-1100 im DIN-A2-Format. Die Master-Edition für Canon ist für Großformatdrucker bis 60 Zoll gedacht; die passende Epson-Variante bis 64 Zoll bekommst du bei uns auf Anfrage.

Dazu kommen drei spezialisierte Editionen für besondere Einsatzfelder. Die CAD Edition ist für Canon-Poster- und CAD-Plotter gedacht. Die Epson Lab Edition richtet sich an SureLab-Fotoproduktionsdrucker. Die Epson Production Edition passt zu Solvent- und Sublimationsdruckern. Die Ultimate Edition steuert alle unterstützten Drucker an und läuft auf zwei Arbeitsplätzen gleichzeitig, was sie vor allem für Print-Service-Provider mit gemischtem Maschinenpark interessant macht. Lab-, Production- und Ultimate-Edition führen wir ohne festen Online-Preis, den nennen wir dir gerne direkt auf Anfrage.

Was kostet Mirage 2026 und wie funktioniert die Lizenzierung?

Mirage 2026 kostet im FineArt-Partner Shop zwischen 141,61 Euro für die Small-Studio-Edition und 570,01 Euro für die Master Edition Canon. Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Einstiegspreise im Überblick, für Lab-, Production- und Ultimate-Edition nennen wir dir den Preis direkt auf Anfrage.

Edition

Für welche Drucker

Preis ab (FineArt-Partner Shop)

Small Studio (Canon) / Small Studio (Epson)

Fotodrucker bis A3+

141,61 €

17"-Edition (Canon) / 17"-Edition (Epson)

z. B. PRO-1000, SC-P900

308,21 €

Master Edition (Canon)

Großformat bis 60"

570,01 €

CAD Edition (Canon)

Poster- und CAD-Plotter

236,81 €

Lab Edition (Epson)

SureLab-Fotoproduktionsdrucker

auf Anfrage

Production Edition (Epson)

Solvent-/Sublimationsdrucker

auf Anfrage

Ultimate (alle Drucker, 2 Arbeitsplätze)

Gemischter Maschinenpark

auf Anfrage

Im Kaufpreis steckt ein Jahr kostenloser technischer Support per E-Mail sowie alle Feature-Updates dieses Zeitraums. Wer darüber hinaus neue Funktionen und neu unterstützte Drucker nutzen möchte, verlängert mit einem Update Pass für 12, 24 oder 36 Monate, wobei die längeren Laufzeiten rabattiert sind. Die aktuellen Konditionen dafür nennen wir dir auf Anfrage.

Gut zu wissen: Läuft der kostenlose Support aus und du verlängerst nicht, funktioniert Mirage weiter wie gewohnt. Nur neue Features und neu unterstützte Druckermodelle bleiben dann außen vor, bis ein Update Pass aktiv ist.

Bei der Lizenzform stehen zwei Modelle zur Wahl: die Einzelplatz-Lizenz für die Nutzung auf einem festen Rechner mit Rechnerwechsel frühestens alle 365 Tage, und die Floating-Lizenz als Standardmodell, bei der ein Rechnerwechsel bereits 24 Stunden nach Aktivierung möglich ist. Einen Dongle braucht keines der beiden Modelle mehr, die Freischaltung läuft rein über die Lizenzaktivierung.

Welche Betriebssysteme und Drucker unterstützt Mirage 2026?

Mirage 2026 läuft unter macOS 26 (Tahoe) und Windows 11 und ist mit Adobe CC 2026 kompatibel, Mindestvoraussetzung sind macOS 10.15 oder Windows 10 (Version 1907), wie DINAX auf der Download-Seite auflistet. Wer ältere Systeme betreibt, sollte vor dem Kauf prüfen, ob Betriebssystem und Adobe-Version noch im unterstützten Bereich liegen.

Welchen Workflow-Vorteil bringt Mirage im FineArt-Druck konkret?

Mirage spart im Alltag vor allem Zeit bei drei wiederkehrenden Aufgaben: Softproof vor dem Druck, Reprints aus dem Archiv und Layout für Serien- oder Passbildaufträge. Seit Mirage 2026 gehört eine Simulationsfunktion zum Softproofen eines anderen Druckerprofils fest zu jeder Edition, ebenso ein Job-Archiv, das bereits gedruckte Aufträge verlustfrei erneut ausgibt, was besonders bei Editionsdrucken und Kundenreklamationen Zeit spart.

Für Serienaufträge bringt Mirage 2026 einen Template-Editor mit befüllbaren Bild-Slots mit, der zum Beispiel bei Pass- oder Bewerbungsfotos automatisch dasselbe Bild in alle Slots einer Vorlage einsetzt. Ergänzt wird das durch eine freie, überlappende Bildanordnung, mit der sich Collagen und Mehrseiten-Layouts direkt im Programm zusammenstellen lassen, ohne den Umweg über ein separates Layout-Tool.

ICC-Profilerstellung und Schneide-Workflow als Erweiterungen

Wer eigene ICC-Profile direkt aus Mirage heraus erstellen will, braucht die Pro-Extension, eine separat lizenzierte Erweiterung zur Master-Edition mit angeschlossenem Spektralmessgerät.

Modellbeschränkung beachten: Die Mirage Pro-Extension zur ICC-Profilerstellung funktioniert laut DINAX-Erweiterungsseite nur mit bestimmten Geräten mit SpectroProofer beziehungsweise Spektralmessgerät, darunter Epson Stylus Pro 4900/7890/7900/9890/9900, die SureColor-Serie P5xxx bis P9xxx sowie Canon imagePROGRAF iPF6400S und iPF6450.

Neu seit 2026 ist außerdem die Graphtec Cutting Extension, die aus den Druckdaten automatisch Schnittkonturen erzeugt, eine Rechteckkontur bei TIFF und JPEG, eine echte Vektorkontur bei PDF, und diese direkt an unterstützte Graphtec-CE8000-Schneideplotter überträgt. Für Poster-Shops und Aufkleberproduktion entfällt damit ein separater Schritt in einem anderen Programm.

Welche Mirage-Edition passt zu deinem Projekt?

Am einfachsten richtest du dich nach deinem Drucker und dem geplanten Einsatzzweck. Die Funktionsliste hilft bei der Auswahl kaum weiter, die ist ja in jeder Edition gleich.

  • FineArt-Portfolio im Studio: Die Small-Studio-Edition für Fotodrucker bis A3+ reicht für die meisten Einzelfotografen völlig aus.
  • Galerie- und Editionsdrucke bis A2: Die 17"-Edition passt zu Druckern wie der Canon PRO-1100 und ist der typische Einstieg für ambitionierte FineArt-Arbeit.
  • Farbverbindliches Proofing mit eigenem Messgerät: Master-Edition plus Pro-Extension, sofern der Drucker zur unterstützten Modellliste gehört.
  • Poster-Produktion und Copyshop-Betrieb: CAD Edition für Plotter, ergänzt um die Graphtec Cutting Extension bei eigenem Schneideplotter.
  • Fotoproduktionslabor mit Minilab-Technik: Epson Lab Edition für SureLab-Systeme, Preis auf Anfrage bei uns.
  • Mehrere Drucktechniken im selben Betrieb: Ultimate Edition für alle Drucker auf zwei Arbeitsplätzen, Preis ebenfalls auf Anfrage.

Häufige Fragen zu Mirage Druckersoftware

Wie lange kann ich Mirage vor dem Kauf kostenlos testen?

14 Tage lang mit vollem Funktionsumfang, ohne Einschränkungen bei Softproof, Layout oder Job-Archiv. Erst nach Ablauf dieser Testphase ist eine Lizenz nötig, um weiterzuarbeiten.

Kann ich mit der Small-Studio-Edition auch einen 44- oder 60-Zoll-Drucker betreiben?

Die Small-Studio-Edition deckt leider nur Drucker bis A3+ ab. Für größere Formate ist mindestens die 17"-Edition oder, ab 60 beziehungsweise 64 Zoll, die Master-Edition nötig.

Muss ich den Mirage Update Pass zwingend verlängern?

Verlängern musst du nicht zwingend. Die Software läuft auch ohne aktiven Update Pass normal weiter, es fehlen dann lediglich neue Feature-Updates und die Unterstützung für neu erschienene Druckermodelle.

Passt die Mirage Pro-Extension zu jedem Canon- oder Epson-Drucker?

Die Pro-Extension zur ICC-Profilerstellung ist auf eine begrenzte Modellliste mit Spektralmessgerät beschränkt, darunter bestimmte Epson-Stylus-Pro- und SureColor-Modelle sowie zwei Canon-imagePROGRAF-Modelle. Wer einen anderen Drucker betreibt, profiliert extern und bindet das fertige ICC-Profil in Mirage ein.

Kann ich eine Mirage-Lizenz gleichzeitig auf zwei Rechnern nutzen?

Mit einer Standard-Floating-Lizenz ist die Nutzung auf mehreren Rechnern nacheinander vorgesehen, ein Rechnerwechsel ist frühestens 24 Stunden nach Aktivierung möglich. Für echten Parallelbetrieb auf zwei Arbeitsplätzen gleichzeitig ist eine Edition mit zwei enthaltenen Lizenzen wie Ultimate die passende Wahl.