Beim 10x15 Format entscheiden zwei Werte darüber, ob dein Abzug randlos passt und scharf wirkt: das Seitenverhältnis deines Fotos und die Pixelzahl der Datei. Beides lässt sich in weniger als einer Minute prüfen, sobald du die Eckwerte kennst, und erspart dir Überraschungen beim Druck.
Die passenden Werte findest du in den Tabellen weiter unten im Artikel.
Mit einer einfachen Formel kontrollierst du die effektive Auflösung deiner eigenen Datei.
10x15 cm entspricht exakt dem Kamera-Seitenverhältnis 3:2, dein Bild läuft randlos ohne Beschnitt.
10x15 und 13x18: Maße in cm, mm und Seitenverhältnis
Das 10x15 Format misst 10 x 15 cm, das 13x18 Format 13 x 18 cm. Die Angabe nennt immer zuerst die kurze, dann die lange Seite, und wo ein Formular Millimeter verlangt, rechnest du einfach mal zehn.
Format |
Zentimeter |
Millimeter |
Seitenverhältnis |
|---|---|---|---|
10x15 |
10 x 15 cm |
100 x 150 mm |
2:3 im Hochformat, 3:2 im Querformat |
13x18 |
13 x 18 cm |
130 x 180 mm |
13:18, rund 1:1,38 |
Beim Zuschnitt später kommt es auf das Seitenverhältnis an, deshalb vorab kurz der Begriff.
Seitenverhältnis: Das Seitenverhältnis setzt die kurze und die lange Bildseite ins Verhältnis. 2:3 und 3:2 sind dasselbe Format, einmal hoch und einmal quer. Viele Kameras mit APS-C- oder Vollformatsensor liefern 3:2.
Passt mein 3:2-Foto wirklich ohne Beschnitt?
Ein 3:2-Foto hat das Verhältnis 1:1,5, und genau das hat 10x15: 15 geteilt durch 10 ergibt 1,5. Das Bild füllt das Papier randlos komplett aus, bei 13x18 ist das nicht möglich.
13x18 ist kompakter proportioniert. Das Verhältnis von kurzer zu langer Seite liegt bei 0,722 (13:18), dein Kamerabild bei 0,667 (2:3). Füllst du die 13 cm kurze Seite, ist das Bild 19,5 cm lang, und 1,5 cm müssen weg. Bei mittigem Ausschnitt sind das je 0,75 cm an beiden Enden, rund acht Prozent der langen Seite.
Wer nichts verlieren möchte, druckt mit Rand: Das ganze Bild schrumpft dann auf 12 x 18 cm, und links und rechts bleibt je ein halber Zentimeter Papier weiß.
Pixelmaße für 300 ppi: Wie viele Pixel braucht dein Foto?
300 ppi gelten als Richtwert für Abzüge, die du aus Handabstand betrachtest.
Format |
Pixel bei 300 ppi (kurze x lange Seite) |
Gesamt |
|---|---|---|
10x15 |
1181 x 1772 |
rund 2,1 Megapixel |
13x18 |
1535 x 2126 |
rund 3,3 Megapixel |
Dein eigenes Foto prüfst du schnell: Du brauchst nur die Pixel der langen Seite aus den Dateieigenschaften. Teile sie durch die Länge der Druckseite in Zoll, und du kennst die effektive Auflösung, die dein Abzug bekommt.
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Formel: Zoll = cm ÷ 2,54. Auflösung in dpi = Pixel der langen Seite ÷ Zoll der langen Seite. Beispiel: 3000 Pixel auf 15 cm ergeben 15 ÷ 2,54 ≈ 5,9 Zoll und damit rund 508 ppi, ausreichend für 10x15.
Was passiert bei zu wenig Auflösung, und wie du es vermeidest
Mit sinkender Auflösung lässt die Schärfe nach und nach nach, einen harten Absturz gibt es nicht. Bis hinunter auf rund 180 ppi wirkt ein Abzug bei normalem Betrachtungsabstand meist noch stimmig.
Zwischen 150 und 180 dpi wird er für das Auge weich. Darunter zeigen schräge Kanten Treppen und Flächen wirken blockig.
Als Untergrenze bedeutet das bei 10x15 rund 590 x 890 Pixel, bei 13x18 rund 770 x 1060. Wer diese Werte unterschreitet, sollte die Datei nicht für das gewünschte Format einplanen.
Am häufigsten fehlen Pixel, weil nicht die Originaldatei im Auftrag landet. Social-Media- und Messenger-Versionen sind meist stark verkleinert. Nimm deshalb die Originaldatei aus Kamera oder Smartphone. Ein enger Ausschnitt kostet ebenfalls Pixel, denn gezählt wird nur, was nach dem Zuschnitt übrig bleibt.
Hochskalieren in der Software rechnet zusätzliche Pixel dazu, ergänzt aber keine Details: Größer, aber nicht schärfer. Reicht die Datei nicht, wähl ein Format kleiner. Von 13x18 auf 10x15 sinkt der Pixelbedarf um gut ein Drittel.
Größer drucken: 10x15 und 13x18 im Vergleich zu DIN A4
DIN A4 misst 21 x 29,7 cm (210 x 297 mm) und braucht für denselben Druckstandard 2480 x 3508 Pixel, rund 8,7 Megapixel. Das ist gut das Vierfache von 10x15. Mit einem Seitenverhältnis von 1:1,41 liegt A4 noch weiter von 3:2 entfernt als 13x18: Ein 3:2-Foto verliert randlos rund 1,8 cm an der langen Seite.
Die ausführlichen DIN-A4-Maße samt Pixelwerten liegen in einem eigenen Beitrag vor. A4 ist zugleich das kleinste Bogenformat, in dem FineArt-Partner Canson-Fotopapier führt, und damit der Einstieg für alle, die kleine Abzüge selbst zuschneiden.
Häufige Fragen zu 10x15 und 13x18
Kann ich 10x15 oder 13x18 zu Hause auf einem normalen Fotodrucker ausdrucken?
Ja, bei vielen Tintenstrahl-Fotodruckern. Wähl im Druckdialog Papierformat und Randlos-Option passend zum eingelegten Papier und prüf die Vorschau. Die unterstützten Formate stehen im Handbuch deines Modells.
Lohnt sich randloser Druck oder lieber mit weißem Rand fürs Einrahmen?
Mit Rand, wenn ein Passepartout oder ein Rahmen mit Falz das Bild einfasst, denn so verlierst du keinen Bildteil. Randlos passt für Alben und lose Abzüge, solange nichts Wichtiges am Rand liegt.
Was mache ich, wenn mein Foto nicht im 3:2-Format vorliegt (z. B. Smartphone 4:3)?
Wähl ein Format näher an 4:3, etwa 13x18 oder 15x20. Bei 13x18 fällt randlos nur rund 0,5 cm weg, 15x20 passt exakt. Auf 10x15 gehen randlos rund 1,25 cm der kurzen Seite verloren, mit Rand bleiben links und rechts gut 0,8 cm weiß.
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