Wasserbasierte Inkjet-Beschichtung für Künstlerpapiere – wahlweise zum Erhalt des natürlichen Papiercharakters oder für eine höhere Farbdichte und glattere Oberfläche.
ILFORD GALERIE Creative Emulsion verwandelt unbeschichtete Künstlerpapiere durch einen manuellen Beschichtungsauftrag in individuell gestaltbare Inkjet-Druckmedien. Zur Auswahl stehen Blend A und Blend B mit jeweils 1 Liter Inhalt. Beide Varianten bilden eine Aufnahmeschicht für Dye- und Pigmenttinten und lassen sich einzeln oder miteinander gemischt verwenden.
Der wesentliche Unterschied liegt darin, wie die Emulsion das Zusammenspiel von Papier und Druckbild beeinflusst: Blend A bewahrt die ursprünglichen Papiereigenschaften, während Blend B eine höhere Bilddichte ermöglicht und die Oberfläche stärker verändert.
Blend A: den Charakter des Künstlerpapiers erhalten
Blend A ist die passende Wahl, wenn Sie ein Papier bewusst wegen seiner Struktur und Eigenfarbe ausgewählt haben. Die Emulsion begrenzt das Verlaufen der Tinte und verbessert dadurch Farbdichte und Schärfe, ohne die ursprüngliche Textur und Tönung des Papiers zu beeinträchtigen.
Damit eignet sich Blend A besonders für Arbeiten, bei denen das Trägermaterial sichtbar zur Gestaltung beitragen soll. Haben Sie beispielsweise ein strukturiertes oder warm getöntes Künstlerpapier gewählt, bietet Blend A den Ausgangspunkt, um diesen Charakter auch im fertigen Druck zu erhalten.
Die gestalterische Idee dahinter: Papier und Bild bilden eine bewusst abgestimmte Einheit. Die Oberfläche darf ihre Eigenständigkeit behalten und die Wirkung des Motivs mitprägen. ILFORD empfiehlt für einen möglichst unveränderten Papiercharakter die Verwendung von 100 % Blend A. Quelle: ILFORD, technisches Datenblatt
Blend B: höhere Farbdichte und eine glattere, weißere Oberfläche
Blend B ist auf eine höhere Farbdichte und Schärfe als Blend A ausgelegt. Zugleich glättet die Beschichtung die Oberfläche und erhöht den Weißton des Papiers. Das Ausgangsmaterial erhält dadurch einen stärker von der Beschichtung geprägten Charakter.
Eine höhere Farbdichte bedeutet, dass dunkle und farbintensive Bildbereiche dichter wiedergegeben werden können. Wenn Sie bei Ihren Versuchen mit Blend A eine kräftigere Wiedergabe wünschen, bietet Blend B die Möglichkeit, das Ergebnis in diese Richtung weiterzuentwickeln.
Dabei gehört die Veränderung der Oberfläche zur Auswahlentscheidung: Struktur und ursprüngliche Papiertönung können weniger deutlich hervortreten. Blend B ist deshalb besonders interessant, wenn eine dichtere Bildwiedergabe sowie eine glattere, weißere Druckoberfläche zu Ihrer Gestaltung passen. Quelle: ILFORD Produktinformationen
Die Unterschiede auf einen Blick
| Eigenschaft |
Blend A |
Blend B |
| Gestalterischer Schwerpunkt |
Ursprünglichen Papiercharakter erhalten |
Höhere Farbdichte und Schärfe erzielen |
| Papierstruktur |
Bleibt erhalten |
Wird durch die Beschichtung geglättet |
| Papierfarbton |
Ursprüngliche Tönung bleibt erhalten |
Weißton wird erhöht |
| Farbdichte |
Verbesserung gegenüber dem unbeschichteten Ausgangspapier |
Höhere erreichbare Maximaldichte als mit Blend A |
| Empfohlene Rakel bei ungemischter Verwendung |
Coating Bar 40 |
Coating Bar 80 |
Beide Blends mischen und die Bildwirkung abstimmen
Mit Mischungen aus Blend A und Blend B können Sie erproben, welche Balance zwischen Papiercharakter und Bilddichte zu Ihrem Material passt.
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100 % Blend A: Ausgangspunkt für den Erhalt von Textur und ursprünglichem Papierfarbton.
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75 % Blend A und 25 % Blend B: Versuchsmischung, um den Einfluss eines kleineren B-Anteils zu vergleichen.
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50 % Blend A und 50 % Blend B: Vergleichsmischung mit gleichen Anteilen beider Emulsionen.
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25 % Blend A und 75 % Blend B: Versuchsmischung mit deutlichem Schwerpunkt auf den Eigenschaften von Blend B.
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100 % Blend B: Variante für die höchste mit den beiden Blends erreichbare Farbdichte, verbunden mit einer stärkeren Veränderung der Papieroberfläche.
Die Mischungsverhältnisse sind keine festen Effektstufen. Wie deutlich sich Struktur, Weißton und Druckbild verändern, hängt vom verwendeten Papier und dem Beschichtungsauftrag ab. Vergleichsdrucke mit demselben Motiv helfen bei der Auswahl.
Geeignet für
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Manuelle Inkjet-Beschichtung unbeschichteter Künstlerpapiere
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Geeignete Baumwoll-, Washi-, Reis- und Bambuspapiere
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Individuelle FineArt-Drucke mit bewusst gewähltem Papiercharakter
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Versuche mit unterschiedlichen Emulsionsmischungen
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Inkjetdruck mit Dye- und Pigmenttinten
Die wichtigsten Vorteile
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Wasserbasierte Beschichtung für eigene Inkjetpapiere
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Zwei Varianten mit unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften
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Blend A zum Erhalt von Papierstruktur und Tönung
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Blend B für höhere Farbdichte und Schärfe
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Beide Emulsionen miteinander mischbar
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Jeweils 1 Liter der ausgewählten Variante
Technische Daten
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Hersteller: ILFORD
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Serie: GALERIE Creative Emulsion
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Varianten: Blend A / GCE-A oder Blend B / GCE-B
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Inhalt: 1 Liter pro ausgewählter Variante
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Anwendung: manuelle Beschichtung unbeschichteter Künstlerpapiere
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Druckverfahren: Inkjet mit Dye- oder Pigmenttinten nach vollständiger Trocknung
Häufige Fragen
Welchen Blend wähle ich für ein strukturiertes oder getöntes Papier?
Blend A ist vorgesehen, wenn die ursprüngliche Papierstruktur und Eigenfarbe erhalten bleiben sollen. ILFORD empfiehlt dafür die ungemischte Verwendung von Blend A.
Wann ist Blend B die passende Wahl?
Blend B eignet sich, wenn Sie eine höhere Farbdichte und Schärfe als mit Blend A anstreben und eine glattere, weißere Oberfläche zur gewünschten Bildwirkung passt.
Welche Coating Bar benötige ich für die Mischungen?
ILFORD ordnet reinem Blend A und der Mischung 75 % A / 25 % B die Coating Bar 40 zu. Für 50:50, 25 % A / 75 % B und reines Blend B ist die Coating Bar 80 vorgesehen.
Sind beide Emulsionen im Lieferumfang enthalten?
Geliefert wird 1 Liter der ausgewählten Variante Blend A oder Blend B. Zum Mischen werden beide separat erhältlichen Varianten benötigt.